Unterstützung finden und annehmen - so geht es leicht!

Fällt es dir leicht, Unterstützung anzunehmen? Oder gehörst du zu den Frauen, die viel lieber geben und geben und geben, als selbst etwas anzunehmen?

 

Eines kann ich dir ganz sicher sagen: Du bist nicht allein.


Viele Frauen tun sich schwer damit, Hilfe und Unterstützung für sich selbst anzunehmen. Für die Kinder - ja. Für den Mann - natürlich. Für die kranken Eltern, Nachbarn und und und.

 

Ich möchte dir heute einen leichten und sanften Weg zeigen, wie es auch dir gelingt, mehr Unterstützung für dich anzunehmen.

 

Annehmen - ein urweibliches Prinzip

Es ein urweibliches Prinzip, Unterstützung, Hilfe anzunehmen. Der weibliche Teil unseres Seins ist dafür gemacht, einfach da zu sein, anzunehmen, aufzunehmen ... und sich dann aus der Fülle zu verströmen.

 

Das hört sich für dich egoistisch an? Schau dir die Schwangere als urweibliches Bild an.

 

Die Frau nimmt den Samen auf und lässt ihn in sich wachsen. Den meisten Schwangeren ist bewusst, dass sie sich, während das Kind in ihnen wächst, vor allem um sich selbst kümmern müssen. Je runder der Bauch der Frau wird, desto mehr kreist sie um sich selbst. Und ist auch bereit, Unterstützung von außen anzunehmen. Damit lebt sie ihre weibliche Bestimmung.

Foto: Kerstin Rossbander
Foto: Kerstin Rossbander

Manchmal fällt es schwer Unterstützung zu finden

Mir fiel es mir lange Zeit schwer Hilfe von jemanden anzunehmen. Die Erfahrung des Alleinseins hatte sich tief in mir eingeprägt. Wenn man sich alleine fühlt, ist natürlich auch niemand da, der einen unterstützt. Ja, wenn wir in dem Glauben leben, alles allein schaffen zu müssen, erkennen wir Hilfe, die für uns da sein möchte, gar nicht.

 

Manchmal aber scheint unser Leben der Meinung zu sein, dass es an der Zeit ist, andere Erfahrungen zu machen und zu wachsen. Dann setzt es uns riesig erscheinende Probleme vor die Nase, die uns emotional und manchmal auch ganz materiell in große Not geraten lassen. Und erst wenn die Not richtig groß ist, dann sind wir bereit uns zu öffnen und Unterstützung anzunehmen.

 

Bei mir war es eher so, dass ich zwar Unterstützung wollte und auch suchte aber jahrelang immer auf Menschen traf, die gar nicht richtig und gut für mich waren. Die eben keine Unterstützung für mich waren. Woran ich das erkannt habe? Ich habe mich nicht gut dabei und danach gefühlt. Ich hatte das Gefühl nicht gesehen, nicht erkannt zu werden. Das fühlt sich nicht gut an. Und nach der "Hilfe" fühlt man sich noch verlassener als vorher.

 

Und wenn du diese Erfahrung vielleicht selbst ein paar mal gemacht hast, kann es sein, dass du aufgegeben hast. Und einfach dein Leben weitergelebt hast. Ohne Veränderung. Und dich vielleicht innerlich ein wenig verschlossen hast.


Lade die Unterstützung in dein Leben ein!

Heute möchte ich dir Mut machen, dich wieder ein klein wenig zu öffnen. Wieder dort anzusetzen, wo du damals aufgehört hast und dich vielleicht ein Stück weit von deiner Seele entfernt hast.

 

Ich habe selbst viele Jahre sehr weit von mir entfernt gelebt und ich weiß, wie sich das anfühlt. Viele Frauen leben so - weit weg von sich. Wir hatten einfach keine guten Vorbilder, niemand hat es uns gelehrt. Wir selbst zu sein und unsere natürliche Wahrheit zu leben.

 

Wenn du magst, fange heute damit an, mehr Unterstützung in dein Leben einzuladen!

 

Nein, ich meine damit nicht, das du zu einer Energieräuberin werden sollst, die andere Menschen aussaugt und nur noch nimmt.

 

Ich träume von einer Gesellschaft, in der wir Frauen wieder unseren natürlichen Platz einnehmen, sich gegenseitig unterstützen und von den Männern unterstützt werden.

 

Es ist viel leichter als du denkst.


Lass uns jetzt damit anfangen!


Eine kleine Übung für mehr Unterstützung in deinem Leben

Ich möchte die eine kleine Übung vorstellen, die dir helfen kann, dich für mehr Unterstützung in deinem Leben zu öffnen.

Dazu setze dich bequem hin. Sorge dafür das du für ein paar Minuten nicht gestört wirst, schalte dein Telefon stumm.

 

Bist du bereit?

 

Lege deine Hände in den Schoß oder auf deinen Bauch.

 

Nimm ein paar lässige Atemzüge, grad wie sie kommen und

 

lass dich in deinen Körper hineinsinken. 

 

Lass dich mit jedem Atemzug ein bisschen tiefer in dein Inneres hineinsinken.

 

Lass deinen Atem ein wenig weicher werden.

 

Stell dir eine Sache aus deinem Leben vor, bei der du dir mehr Unterstützung wünscht.

Du musst nicht wissen, wie die Unterstützung aussieht und von wo sie kommt.

 

Wisse, dass alles was du brauchst schon vorhanden ist - hier auf der Erde!

 

Atme weich und lass deine Unterstützung zu dir fließen.

 

Stell es dir vor oder geh in das Gefühl hinein. Lasse es zu.

 

Wenn du das Gefühl hast, das es für den Moment genug ist,

komme langsam wieder zurück, streck dich ein wenig und öffne deine Augen.


Hier kannst du dir die Übung als Audiodatei herunterladen. Dann kannst du sie dir anhören so oft du willst.

Foto: © Patrizia Tilly - Fotolia.com
Foto: © Patrizia Tilly - Fotolia.com

 

Für heute möchte ich dich mit dieser Übung entlassen. Wenn du das Gefühl hast, du könntest etwas mehr Unterstützung gebrauchen, probiere es aus und erzähle mir von deinen Erfahrungen.


Wenn du ein Problem hast, bei dem du nicht weiter weißt und du dir Unterstützung wünscht, ich bin gerne für dich da! Ich begleite dich in einer oder mehreren telefonischen Einzelsitzungen dabei, deine Hindernisse aus dem Weg zu räumen und in Klarheit deine nächsten Schritte zu gehen. Damit du dein Leben mehr genießen kannst!

 

Herzlich,

Katrin


PS: Wie ist es für dich, Unterstützung anzunehmen? Fällt es dir schwer? Kannst du es gut? Schreibe deine Gedanken hier unter den Artikel auf - ich freue mich auf dein Feedback!


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