3 gute Gründe für ein besseres Körperbewusstsein

 

... und wie du dahin kommst.

 

Wie steht es um dein Körperbewusstsein?

Wann hast du zuletzt deinen Körper gespürt?

 

 

Seinen Körper auch im Alltag gut zu spüren hat viele Vorteile und möchte dir 3 einfache Wege aufzeigen, wie auch du das leicht schaffst.

Wenn uns unser Körper Sorgen macht, dann spüren wir ihn auf eine unangenehme Weise. Wenn es im Bauch zwickt oder am Fuß drückt. Er soll doch bitte einfach funktionieren ...

 

Und wenn er das nicht mehr tut, dann gehen wir zu Frau Doktor Pille, die es schnell richten soll.

Als wäre unser Körper ein Auto, das man einfach in die Reparatur geben kann.

 

Okay, so denken du und ich schon lange nicht mehr ...

Und doch hält sich das mechanistische Verständnis unseres Körpers erstaunlich hartnäckig und hindert uns daran, selbst Verantwortung zu übernehmen.

 

Ich möchte dir heute 3 einfache (und gar nicht neue) Möglichkeiten aufzeigen, wie du zu einem besseren Körperbewusstsein kommst und dein Selbstbewusstsein dadurch immens wächst.

 

Du gewinnst so viel ...

Wenn du selbst zur Spezialistin für deinen Körper wirst, dann

  • spürst du selbst, was dir gut tut und was eben nicht.
  • merkst du was dein Körper wirklich braucht.
  • und was ihm schadet.
  • kannst du lernen, die Botschaften deines Körpers zu entschlüsseln und mit ihm für deine Gesundheit und dein Wohlbefinden zusammenzuarbeiten.

Genau das kann dir niemand abnehmen. Diese Arbeit kannst nur DU tun.

 

Aus vielen Jahren Erfahrung sowohl mit sogenannter chronischer Krankheit als auch Tanz- und Körperarbeit, kann ich dir sagen: Es lohnt sich ganz sicher.

 

Wie kannst du das erreichen?

Deine Anwesenheit in deinem Körper ist nicht nur die wichtigste Voraussetzung für deine Gesundheit sondern auch für eine gute Beziehung zu dir selbst.

 

Spürst du deinen Körper? Jetzt und hier, beim Lesen dieser Zeilen.

Ja? Prima, dann lies weiter.

Nein? Dann halte kurz inne und fühle deinen Atem.

Ein. Aus. Was bewegt sich dabei in deinem Körper? Dein Bauch? Dein Brustkorb?

Sehr gut.

 

Damit sind wir schon mitten auf dem ersten Weg.

 

1. Fühle deinen Atem

Es ist einfach. Und so unglaublich effektiv.

Halte immer mal wieder in deinem Alltag inne und spüre deinen Atem.

Wann?

Beim Warten an der Ampel. Während du am PC sitzt.

Beim Fernsehen. Beim Gärtnern.

Auf deiner Arbeit zwischen zwei Aufgaben.

Während du gehst. Beim Zähneputzen.

Morgens kurz nach dem Aufwachen. Abends vor dem Einschlafen.

Es gibt tausende Möglichkeiten ...

 

Finde für den Anfang eine Möglichkeit, die für dich funktioniert.

Immer beim Zug fahren (falls du täglich fährst).

Immer wenn du an einer Ampel wartest (egal ob zu Fuß, mit dem Rad oder Auto)

Morgens nach dem Aufwachen und abends vor dem Einschlafen.

Wähle eine Möglichkeit aus und dann TU ES.

Sei konsequent.

Zieh es durch. Mindestens 21 Tage lang.

Du wirst merken, wann es dir zur Gewohnheit geworden ist und wirst es nicht mehr missen wollen.

Du bist viel weniger gestresst und lässt dich nicht mehr so leicht aus deiner Mitte werfen.

 

Und wenn du merkst, dass es dir abhanden gekommen ist?

Dann fängst du einfach wieder an.

 

So einfach.

 

2. Reise durch deinen Körper

Es gibt wundervolle Anleitungen für Körperreisen. 

Es gibt kurze, die nicht länger als 5 Minuten dauern und 20 minütige.

 

Du kannst es aber genauso gut auch alleine tun.

Lege dich bequem hin und nimm ein paar tiefe Atemzüge, um deinen Alltag hinter dir zu lassen.

Dann beginne bei deinem Kopf. Fühle deine Schädeldecke, Stirn, Wangen, deine Ohren, Nase, Mund.

Wandere mit deiner Aufmerksamkeit immer weiter nach unten.

Hals, Schultern, Arme, Hände.

Brustkorb, Oberbauch, Bauchnabel, Unterleib.

Fühle dann deine Oberschenkel, Knie, Unterschenkel. Deine Füße

Zum Abschluss probiere für einen Moment deinen ganzen Körper zu spüren.

 

Die ganze Körperreise braucht nicht länger als 5 bis 7 Minuten zu dauern.

Wenn du das ein paar mal gemacht hast, wirst du routiniert werden und es wird dir leicht fallen.

Du solltest nur aufpassen, nicht allzu müde beim Üben zu sein. Sonst passiert es vielleicht, dass du einschläfst. Auch nicht schlimm, dann hast du dich gut entspannt. Aber du willst ja Übung im Körper reisen bekommen.

 

Unterschätze diese Übung nicht. Sie ist unglaublich wirksam und effektiv.

Diese Übung bildet den Grundstein für dein neues Körperbewusstsein!

 


Wenn du meinen Newsletter abonnierst, erhältst du als Dankeschön eine kleine Körperreise.


3. Gehe in eine liebevolle Verbindung mit deinem Körper

Hast du einmal darüber nachgedacht, was dein Körper schon alles für dich getan hat?

Deine Füße tragen dich jeden Tag, Schritt für Schritt durch dein Leben.

Deine Augen ermöglichen es dir die Schönheit in Kunst und Natur zu sehen.

Mit deinen Händen kannst du wunderbare Dinge berühren, formen, kreieren.

All das und viele tausend Dinge mehr ermöglicht dir dein Körper.

 

Dein Körper ist eine Kostbarkeit, die du hegen und pflegen darfst.

 

Die meisten von uns haben das so nicht beigebracht bekommen. Ich auch nicht.

Ganz im Gegenteil. Als ich jung war, habe ich leider meinen Körper gar nicht gut behandelt. Und natürlich hatte das Folgen, weil ich es über viele Jahre hinweg so gemacht habe. Ich habe es nicht besser gewusst.

 

Aber heute weiß ich es. So gut es mir irgend möglich ist, versuche ich liebevoll mit meinem Körper zu sein.

Wie ich das tue? Ich bewege ihn, denn mein Körper liebt Bewegung. Ich gebe ihm gute Nahrung, denn dann kann er am besten funktionieren und mir geht es gut. Ich schaue meistens mit Wohlwollen auf meinen Körper. Ich bedanke mich bei ihm.

 

Das kannst du auch tun! 

 

Danke deinen Füßen, die dich durch den Tag getragen haben, deinen Händen, mit denen du einen Kuchen gebacken hast, deinen Augen, weil du durch sie die Welt sehen kannst.

 

Wir halten das alles für selbstverständlich - das ist es aber nicht. Lasst uns die Gaben unserer Körper wieder schätzen!

 

Du wirst nach einer Weile merken, wie sich dein liebevollerer Umgang mit deinem Körper sich auf dein ganzes Sein auswirkt. Du lebst mehr in der Freude.

 

Wann fängst du an?

 

Viel Freude auf deinem Weg zu mehr Körperbewusstsein!

Und hinterlasse mir doch einen Kommentar. Wenn du eine Frage hast oder teile uns deine Tipps für mehr Körperbewusstsein mit.

 

Herzlich,

Katrin

 

Wenn du Lust hast, dein Körperbewusstsein in einem kleinen geschützten tanzenden Frauenkreis zu verbessern, dann sei herzlich eingeladen zu einem LebensTanzkurs zu kommen!

Kommentar schreiben

Kommentare: 4
  • #1

    Melanie Thormann (Samstag, 21 September 2019 14:41)

    Es fühlt sich gut an, mit seinem Körper eins zu sein.... deine Arbeit ist sehr wertvoll

  • #2

    Elke Weigel (Samstag, 21 September 2019 15:13)

    Danke für den schönen Artikel. Ja, es kann so einfach sein, mit dem Körper in Kontakt zu gehen, das erlebe ich auch in meiner Arbeit. Für viele Menschen ist er ein unbekanntes Land, das einfach funktionieren soll. Wenn Beschwerden auftauchen werden sie bekämpft, man ist sauer auf sich, weil der Körper nicht tut, wie er "soll". Ich finde es immer wieder faszinierend, zu entdecken, dass der Körper sogar dein Freund ist, wenn er streikt. Dann hat er was Wichtiges zu erzählen und wir sollten zuhören. Deine Übungen helfen wunderbar dabei!
    Herzliche Grüße Elke Weigel
    Diplom-Psychologin und Tanztherapeutin

  • #3

    Sabine Ziegler (Samstag, 21 September 2019 16:09)

    Danke für deinen tollen Blogartikel. Und danke an deine Erinnerung mal wieder in sich hinein zu spüren, leider vergisst man das gerne im Alltag...

  • #4

    Mirjam (Samstag, 21 September 2019)

    Dein Artikel ist ein liebevoller Wachrüttler. Schöne Impulse, die man gut im Alltag integrieren kann.